Gelbe Westen Dortmund

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Demonstrationen / Dortmund / Gelbe Westen
Bild einer kleinen Gruppe in strömenden Regen.

Nach meinen sehr schlechten Erfahrungen mit den sogenannten “Gelben Westen” in Essen am 1. Dezember war klar, wenn es das in Dortmund gibt schaue ich mir auch das näher an. Zu Essen habe ich einen Blog geschrieben wo ich auch kurz auf die Entstehung der “Bewegung” in Frankreich eingehe bzw einen weiterführend Link gesetzt habe.

Ohne das ich etwas davon mitbekommen habe, gab es vor ca. drei Wochen eine erste Zusammenkunft des Ablegers in Dortmund vor dem Hauptbahnhof. Nach eigenen Angaben waren dort elf Teilnehmende. Es wurde für den 22. Dezember eine weitere Zusammenkunft angekündigt. Das erfuhr ich dann durch eine Direktnachricht via Twitter.

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Gelbe Westen

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Demonstrationen / Gelbe Westen
Bild von "Gelben Westen",

Eigentlich entschied ich mich am 30. November, nachdem ich mal wieder eine Demo der Dortmunder Nazis begleitet hatte, den Tag darauf mal nichts mit Nazis zu machen. Mein Plan war mir die angekündigte “Revolution” der Gelben Westen am 1. Dezember 2018 anzuschauen. Davon ausgehend, dass es schon nicht so krass wird, dachte ich es würde mal für etwas Entspannung, ja vielleicht für leichte Unterhaltung sorgen. Es sollte leider anders kommen …

Mein Kalender gab mit drei Termine vor, erst Essen, dann Bochum und zum Abschluss Dortmund, ein Termin der erst recht spät in den Kalender der “Wir machen dicht” Bewegung eingetragen wurde.

Also mein erster Termin war also Essen. Angekündigt war 12 Uhr und ich machte mich etwas müde aber entspannt auf den Weg. Wie ich später erfuhr, fingen die aber schon gegen 11 Uhr mit einer Blockade im Bereich Hauptbahnhof an, die von der Polizei, mit dem Hinweis diese Versammlung sei nicht angemeldet gewesen, geräumt wurde.

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Man hört die Seelen in Dachau schreien

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Allgemein / Antisemitismus / Kurz verbloggt
Ein eisernes Tot zu einem Gedenkort in dachau. Ein Davidstern halb verdekct von Eisengittern und dahintr eine Gedenktafel.

Am 4. November 2018 wurde in der KZ-Gedenkstätte Dachau eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 80 Jahrestages des Beginns der Judenverfolgung durchgeführt. Hauptbestandteil war ein sehr bewegender Redebeitrag von Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, dieser bewegt mich noch heute und hat sich tief in meine Seele eingebrannt. Sie stellte den Bezug damals heute so eindrücklich dar, dass es mich jetzt noch schaudert. Als Stichworte möchte ich nur “erinnerungspolitische Wende um 180 Grad” und “Vogelschiss in der Geschichte” anführen. Auch sagte sie: “Wir erleben wie eine Partei, die diesen Staat ablehnt, in Selbigem Wahlerfolge erzielt”.

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