Anti-Corona-Maßnahmen Kundgebung in Dortmund

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Allgemein / Antisemitismus / Coronavirus / Demonstrationen / Dortmund
Ein Spruch der fälschlicherweise Voltaire zugeschrieben wird: "Ich hasse, was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst."

Zum mittlerweile fünften Male trafen sich am Samstag den 13. Juni 2020 Menschen von „Nicht ohne uns“ in Dortmund zu einer Anti-Corona-Maßnahmen Kundgebung.

Maximal bis zu 70 Personen haben sich auf dem Willy-Brandt-Platz vor der Reinoldikirche versammelt. Eigentlich hatte ich gar nicht vor ein Bilderalbum zu machen. Letzte Woche gab es auch schon keines. Allerdings haben sich für mich zwei Aspekte ergeben, die ich nicht ignorieren kann und will. Damit meine ich nicht, dass ich von einigen der Teilnehmer*innen mit Argwohn betrachtet, sogar angefeindet werde. Das bin ich gewohnt und auch teilweise viel offener und aggressiver. Weiterlesen

Die Wewelsburg

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Allgemein / Antisemitismus / Ausstellung / Fotos
Ansicht eines Teils der Wewelsburg. Heller Sandstein und viele vierteilige Fenster.

Am Vortag des 75. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz habe ich mit einer guten Freundin die Wewelsburg besucht. Sie war als Ordensburg das Objekt der Begierde von Heinrich Himmler und Treffpunkt der Massenmörder der SS. Mehr zum historischen Hintergrund erfahrt ihr auf der Seite der Erinnerungs- und Gedenkstätte selbst. Auch eine Empfehlung zur schnellen Einarbeitung ist ein im Jahre 2010 erschienener Text im Spiegel.

Das doppelte Museum

Vorab, als wir an der Burg ankamen, fühlte ich mich ähnlich beklommen wie bei meinem Besuch der Burg Vogelsang im Jahre 2016. Es dauerte etwas bis mir klar wurde, dass die beiden Gedenkstätten nicht vergleichbar sind.

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Fridays gegen Altersarmut

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Allgemein / Demonstrationen / Fridays gegen Altersarmut / Politik

Seit ich Ende 2019, im November, das erste Mal auf die ominöse Gruppierung “Fridays gegen Altersarmut” aufmerksam gemacht wurde, hatte ich sie im Blick. Die Gruppe, die bei Facebook mittlerweile über 300.000 Mitglieder hat, rief für den 24. Januar erstmalig bundesweit zu Kundgebungen in vielen Städten auf.

Auffällig war nicht nur die Anlehnung ihres Eigennamens, sondern auch das Erkennungszeichen der Gruppe, welches sich stark an das von “Fridays for Future” anlehnt. Das sollte wohl für einen Imagetransfer sorgen und wenn ich die Resonanz betrachte komme ich zu dem Schluss, dass das in Teilen auch funktioniert hat. Umso unverständlicher ist es für mich, dass die von FFF nicht umgehend eine klare Distanzierung als Pressemitteilung herausgegeben haben. Vielleicht habe ich diese auch einfach verpasst, dann gerne unten durch einen Kommentar ergänzen.

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