Solikundgebung für Refugees

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Asyl / Dortmund
Bleiberecht ist nicht verhandelbar - Banner

Am gestrigen Abend ist es in Dortmund-Eving erneut zu einer nicht hinnehmbaren Eskalation der Nazis gekommen. Sie zogen mit Fackeln zu der dortigen provisorischen Unterkunft für Geflüchtete, um dort ihre perfiden Strategien der Einschüchterung und des Angst verbreitens zu zelebrieren.

Deshalb wird es nach der großen Demonstration für Refugees am vergangenen Samstag heute ab 18 Uhr erneut eine Kundgebung in Dortmund an der Katharinentreppe geben. Bitte kommt alle vorbei und lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Rechts und für Willkommenskultur setzen. #refugeeswelcome

Der Aufruf der AA170

In Eving sind am Freitagabend Neonazis mit brennenden Fackeln vor eine Unterkunft für Geflüchtete gezogen. Sie warfen mit Knallkörpern und skandierten Parolen gegen die Menschen, die dort nach einer Flucht vor Krieg und Not untergebracht sind.

Die Aktion beweist einmal mehr, dass Gewalt, Vertreibung und Vernichtung Kern der neonazistischen Politik sind. Sie versuchen, sich in eine historische Linie mit den Fackelmärschen der SA und dem deutschen Mob zu setzen, der in den 90er Jahren Unterkünfte für Geflüchtete und Häuser von migrantischen Familien anzündete.

Die Ankündigung der Polizei, man wolle den Neonazis „auf den Füßen stehen“, wurde am Freitagabend nicht umgesetzt. Obwohl bekannt ist, dass sie sich seit Wochen auf die Einrichtung in Eving eingeschossen haben, und obwohl die Rechten unmittelbar vor dem Fackelmarsch Flyer im Stadtteil verteilt haben, hat die Polizei es nicht verhindert, dass sie mit Fackeln bis vor die Tür der Unterkunft zogen.

Wir erwarten nicht, dass Polizei oder Behörden dieses Problem lösen. Die Geflüchteten, die von denselben Behörden mit Abschiebung und Repressalien bedroht sind, können den offiziellen Stellen erst recht nicht vertrauen. Unsere Antwort ist deshalb: Solidarität mit den Geflüchteten.

Das heißt:
Antifaschistisches Handeln gegen die Bedrohung durch die Neonazis!

Kommt zur Kundgebung: Samstag, 7. Februar, 18 Uhr, Katharinentreppen, gegenüber dem Hauptbahnhof

Der Aufruf bei der AA170 im Original

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