Macht es gut Piraten

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Kurz verbloggt / Piraten / Politik
Werbematerial der Piratenpartei auf einem Infotisch.

Ich bin heute und mit sofortiger Wirkung aus der Piratenpartei ausgetreten.

Ich fühle mich im Rahmen meiner politischen Arbeit und das ist in erster Linie antifaschistische nicht mehr gut aufgehoben. Wer hier eine fette Abrechnung zu finden glaubte, kann jetzt aufhören zu lesen, das wird es nicht geben.

In die Partei eingetreten bin ich im Frühjahr 2012 und ich habe im Laufe der Zeit viel über Politik und mich selbst gelernt. Dafür bin ich sehr dankbar. Auch habe ich viele tolle Menschen kennenlernen dürfen und einige von Euch werde ich ganz besonders vermissen. Es ist aber ein Punkt erreicht, an dem es nicht mehr passt und dieses Gefühl hatte ich schon länger. Diesen letzten Schritt jedoch war ich erst heute bereit zu gehen. Dem Einen oder Anderen werde ich Einzelheiten gerne in einem persönlichen Gespräch erläutern.

Keine Phase des Lebens ist überflüssig und jede Erfahrung ist es Wert gemacht zu werden.

Macht es gut Piraten!

9 Kommentare

  1. Tanja sagt

    Hallo rk,
    erstmals alles Gute. Gegen Nazis gilt immer und da hat sich auch bei der Piratenpartei nichts geändert.
    Habe ja nie verstanden warum man in eine Partei eintritt und auf twitter fast nur gegen die eigene Partei schliesst. Politik ist was anderes als laute und billige Polemik, Provokation … ganz besonders gegen die eigene Partei bzw Leute. Wenn jemand fragwürdiges raushaut dann gibt es dazu die Schiedsgerichte. Zuviele haben aber lieber auf Twitter die Sau rausgelassen ohne Rücksicht auf Verluste, egal welcher „Strömung“ sie sich angehörig fühlten. Dabei hat man billigend in Kauf genommen die Partei zu zerstören. Ergebnis die Partei spielt keine Rolle mehr. CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke freuts. Lustig finde ich ja bei Ex- wie Noch-Piraten wie sie sich häufig von anderen Parteimitgliedern hauptsächlich (Linken+Grünen, … aufhetzen haben lassen die dies auch in ihrer Bio angeben oder von Accounts die ein Piratenlogo oder irgendwas mit Piraten im Namen haben. Medienkompetenz … my ass.

    Die Piratenpartei hatte die Chance für wirkliche Veränderung der Politik, leider wurde zur BT 2013 auf Twitter fast nur gegen die AfD geschossen und hat sie damit erst recht groß gemacht. Das traurige ist die PP wird wohl nie wieder eine große Bedeutung und Einfluß erlangen. Politik kann man nur verändern wenn man in die Parlamente kommt und dort präsent ist. Selbst die menschlich Totalausfälle wie Lauer, …. machen ja größtenteils hervorragende Politik. Deshalb ist ja so traurig das die Partei nicht mal mehr als Protestpartei taugt. Dies haben alle zu verantworten die sich hauptsächlich auf Twitter dermassen daneben benommen haben.
    Komm zur Ruhe und alles Gute ist erstgemeint.
    Hinweis ich kenne dich nicht persönlich mir ist nur immer wiedermal dein sehr negatives getwittere gegen die Partei aufgefallen.

  2. Robert sagt

    Danke für deinen Kommentar.

    Bei genauem hinsehen wird eigentlich deutlich, dass ich neben der (eigenen) Partei und Menschen daraus auch immer andere Parteien bei z.B. Twitter kritisiert habe.

    Über die Form/Stil bei manchen Aussagen kann mensch sich sicher streiten und manche Aussagen würde ich heute so nicht mehr treffen. Ich glaube das geht uns allen manchmal so.

    • Jens Schmidt sagt

      Pardon, wenn ich auch hier meinen Senf dazu geben muss, aber dieses „mensch“ klingt doch etwas lächerlich (Verzeihung wenn dies etwas hart klingt). Gleichberechtigung wird nicht erreicht, indem man die deutsche Sprache und gewachsene Ausdrücke mit der Brechstange verändert.

      • Robert sagt

        Sprache ist im Wandel. Immer.

        Überlassen Sie doch einfach mir wie ich etwas schreibe und ich habe noch einen Tipp. Sie müssen hier gar nicht lesen.

  3. Jens Schmidt sagt

    Verstehe die Begründung des Austritts nicht wirklich. Bin selbst kein Mitglied oder Unterstützer dieser Partei, würde mich jedoch als interessierten Beobachter betrachten. Ich kann den Vorgang nur aufgrund des kurzen Absatzes auf dieser Homepage beantworten, dieser macht jedoch keinen Sinn und riecht mir ganz stark nach einem Vorwand. Wäre schön hier mehr zu erfahren! Danke und viele Grüße! Jens

      • Jens Schmidt sagt

        Unterstelle auch keine Pflicht zur ausführlichen Erklärung, wer aber seinen Parteiaustritt prominent auf der eigenen Webseite platziert, darf auch Nachfragen erwarten ;-)

        Ich habe bisher mit einigen ehemaligen „Piraten“ gesprochen und oftmals festgestellt, dass die Gründe für einen Beitritt derart unterschiedlich waren, dass das Scheitern dieser Partei nicht mehr verwundert. Diese reichten, um Beispiele zu nennen, von der Hoffnung einer neuen progressiv-liberalen Partei, ähnlich den NEOS in Österreich, bis hin zum Ansinnen eine neue „frische“ Partei links von R2G zu etablieren.

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